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10. - 12. November 2020 // digital

BrauBeviale Newsroom

BrauBeviale@stage: hochkonzentrierte Wissensvermittlung

Glühbirnen vor schwarzem Hintergrund
© Burly Visions, Pexels

„Die BrauBeviale versteht sich als Impulsgeber und Problemlöser“, hat Executive Director Andrea Kalrait vor vier Jahren in einem Interview gesagt. Dieser Satz ist aktueller denn je, denn Probleme gibt es in diesem Jahr genug, und auch ein paar Impulse kann die Brau- und Getränkebranche gerade dringend gebrauchen. Um dem eigenen Anspruch gerecht zu werden, wurde mit der BrauBeviale@stage ein Rahmenprogramm in nie dagewesenem Umfang auf die Beine gestellt. Mit ein paar Highlights daraus wollen wir Sie auf die BrauBeviale Special Edition einstimmen und neugierig machen.

Auf sechs Bühnen, die in den drei Messehallen verteilt werden, findet sicher jeder Messebesucher vom 10. bis 12. November 2020 einen interessanten Vortrag oder eine spannende Podiumsdiskussion. Viele der Slots werden über www.mybeviale.com zudem als Live-Stream online verfügbar sein.

Einheitliche Datenstrukturen in der Getränkelogistik

Heiß her geht es gleich am Dienstagnachmittag auf der Center Stage in Halle 9, Stand 9-501, mit einer Diskussionsrunde unter dem Titel „Babylonische Sprachverwirrung“. Worum es geht? Um den Dauerbrenner einheitliche Datenstrukturen im GFGH. Moderiert von Dr. Klaus Stadler diskutieren Dirk Reinsberg, BV-GFGH, Andreas Vogel, GEVA, Henning Meyer, Störtebeker & Kontor N & Elbphilharmonie, Thorsten Schön, Pro-Getränke, Jan Beerwerth, Krombacher und Matthias Kehl, Orgasoft, über Zukunftskonzepte für die Digitalisierung der Getränkelogistik. Die Runde beschäftigt sich unter anderem mit diesen Fragen: Warum sind einheitliche Datenstrukturen nötig? Wo greifen die Artikelstammdaten in die Wertschöpfungskette ein? Wie kann die Digitalisierung gelingen? Welche Erfahrungen haben Anwender gemacht?

Bereits ab 12 Uhr dreht sich auf der Special Interest Stage in Halle 7A, Stand 7A-518, alles um „Italian Affairs“. ARTE-BIER präsentiert diesen Themenblock, der sich von Rohstoffen made in Italy über die Besonderheiten des italienischen Biermarktes bis hin zu neuen Varianten des Italian Grape Ale intensiv mit der Craft Beer-Szene im Land von „la dolce vita“ beschäftigt.

„new normal“ im Außenhandel

Am Mittwoch, 11. November 2020, gehört die Special Interest Stage (7A-518) den Exportprofis. Bereits seit fünf Jahren bietet das Export Forum German Beverages eine Netzwerkplattform für alle exportierenden und exportinteressierten Brauereien und Getränkehersteller in Deutschland. Das Konzept des Export Forums German Beverages steht für Experteninput und Erfahrungsaustausch, speziell zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Teilnehmer. Bisher fand die Veranstaltung immer am Vortag der BrauBeviale statt, anlässlich der Special Edition wandert sie ins Messerahmenprogramm.
Gestartet wird mit aktuellen Analysen von der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE) und dem Verband der Ausfuhrbrauereien Nord-, West- und Südwestdeutschlands e.V.

Nach der Mittagspause steht das Thema Wertschöpfung im Export im Mittelpunkt. Organisator Dieter Klenk ist es gelungen, zwei Exportprofis zu finden, die sehr selbstkritisch auf ihre Rollen bei der Vermarktung von deutschem Bier im Ausland blicken. Uwe Aichele von der Privatbrauerei Eichbaum spricht über den Aufbruch in eine neue Export-Vermarktung und bezieht sich dabei auch auf Versäumnisse in der Vergangenheit. Der ehemalige Export-Chef von Oettinger und heute Chairman der Reepbana GmbH aus Hamburg, Jan-Peter Stoelken, nimmt die Teilnehmer mit auf eine Reise „von St. Pauli in die Marktnischen der Welt“.

Im Anschluss zeigen zwei Best Practice-Beispiele der Craft Brauer Fürst Wiacek aus Berlin und Frau Gruber aus Gundelfingen, wie Wertschöpfung im Export gehen kann. Und für den Mittelstand arbeitet Sabine Möller, Exportmanagerin des Gräflichen Hofbräuhauses Freising, in ihrem Vortrag die Erfolgsfaktoren für Export heraus.

Innovationen in der Getränkeindustrie

Die BVE mischt am Mittwoch nicht nur beim Thema Export mit, sondern widmet sich am Nachmittag in einem eigenen Slot auf der Center Stage (9-501) Innovationen in der Getränkeindustrie. Die Messebesucher erwarten drei Vorträge, die die Herausforderungen in der deutschen Lebensmittel- und Getränkeindustrie beleuchten und Impulse für Innovationen geben.

Eins hat die Covid-19-Pandemie gezeigt: Unternehmen müssen digitale Technologien jetzt zielgerichtet einsetzen, um ihre Arbeitswelten der neuen Normalität anzupassen. Digitale Technologien sind dabei essenziell. Siemens Advanta arbeitet im ersten Vortrag die Wichtigkeit von Change Programmen, Strategien sowie maßgeschneiderte Digitalisierungslösungen heraus.

Um Innovationen ganz anderer Art geht es im zweiten Vortrag. Prof. Dr. Stefan Töpfl, Geschäftsführer der Elea GmbH, erklärt, wie der Einsatz gepulster elektrischer Felder (PEF) in der Fruchtsaft- und Getränkeindustrie zur Erhöhung der Produktausbeute und niederthermischer Haltbarmachung beitragen kann.

Der dritte Vortrag nimmt noch einmal eine andere Perspektive ein. Das internationale Marktforschungsunternehmen Innova Market Insights aus den Niederlanden beschäftigt sich mit Produktinnovationen in der Getränkebranche und analysiert dazu Verbrauchertrends und umfangreiche Marktdaten.

Bier-Quer-Denker und Rohstoffforschung für die Braupraxis

Im März musste der 13. Workshop der Bier-Quer-Denker Corona-bedingt abgesagt werden. Am Donnerstag, 12. November 2020, wird er im Rahmen von BrauBeviale@stage auf der Special Interest Stage (7A-518) nachgeholt. Unter dem Motto „Wege zu innovativen Bieren“ geht es um die Neuinterpretation von klassischen Sorten.

Parallel zu den Bier-Quer-Denkern präsentiert der Fachverlag Hans Carl auf der Technology Stage in Halle 7, Stand 7-520, einen Slot zum Thema „Rohstoffe im Fokus der Brautechnologie“.

Kaum ein Thema ist in den letzten Jahren (wieder) so in den Fokus gerückt wie die Rohstoffe für das Bierbrauen: Neue Hopfensorten haben ihren Weg in die Braurezepte genauso gefunden wie historische Braugerstensorten oder besondere Hefestämme. Dem Brauer tut sich eine wahre Spielwiese an Möglichkeiten auf, um neue und anders schmeckende Biere zu brauen.

Moderatorin Dr. Lydia Junkersfeld, Chefredakteurin der BRAUWELT wie auch der BrewingScience, greift am Donnerstag, den 12. November 2020, zwischen 12.00 Uhr und 14.00 Uhr verschiedene Themen auf, die sich auf ihren Weg aus der Brauwissenschaft heraus in die Brauereipraxis gemacht haben:

Sandro Cocuzza von Hopsteiner spricht über „Den Einfluss des Dry Hoppings auf ausgewählte Biermerkmale“. Dr. Martina Gastl und Stefan Hör vom Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie der TUM beschäftigen sich mit der „Bedeutung und Interpretation der Verkleisterungstemperatur in Zeiten des Klimawandels“. Über „Spezialhefen für alkoholfreie und -arme Biere“ berichtete Dr. Mathias Hutzler vom Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität der TUM. Und Dr. Roland Pahl von der VLB Berlin widmet sich dem Thema Wasser.

Zahlreiche weitere Themen aus und für die Branche

Und das ist nur ein Ausschnitt aus dem Programm der BrauBeviale@stage … Sie interessieren sich für die Situation der US-Craft Brauer in der Corona-Krise, für die Pfanddiskussion, für Verfahren zur Herstellung von alkoholfreiem Bier, für Energiemanagement, für die Ergebnisse des Rohstofftags der Privaten Brauereien Bayern, für Getränkeverpackungen zwischen Convenience und Nachhaltigkeit, für aktuelle Craft Beer-Themen oder die Gewinner der European Beer Stars und des Ludwig-Narziß-Preises für Brauwissenschaft? Auch dann sind Sie vom 10. bis 12. November 2020 bei BrauBeviale@stage genau richtig – vor Ort auf dem Messegelände in Nürnberg und virtuell im Live-Stream.

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