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10. - 12. November 2020 // digital

BrauBeviale Newsroom

BrauBeviale 2019: Nürnberg ist Gastgeber für die internationale Getränkeindustrie

BrauBeviale 2019: Nürnberg ist Gastgeber für die internationale Getränkeindustrie

Vom 12. bis 14. November ist die BrauBeviale im Messezentrum Nürnberg wieder der Dreh- und Angelpunkt für die internationale Getränkebranche. Mit 1.090 Ausstellern ist sie die wichtigste Investitionsgütermesse für die Getränkeindustrie in diesem Jahr. Über 40.000 Fachbesucher werden erwartet, die sich über die neuesten Produkte und Lösungen zu den Themen Rohstoffe, Technologien, Komponenten, Verpackung und Marketing informieren. Auch in diesem Jahr begleitet das Leitthema „Zukunftsfähigkeit der Getränkebranche“ die Fachmesse.

Die hohe Internationalität bei den Ausstellern hat sich auch in diesem Jahr bestätigt: Aus insgesamt 45 Nationen reisen die Aussteller nach Nürnberg: 502 aus Deutschland und 588 internationale Unternehmen – allen voran aus Italien, China, Großbritannien, der Tschechischen Republik, Österreich und Belgien. Nicht nur bei Stammgästen, auch bei Newcomern ist das Interesse groß. So ergreifen unter anderem elf deutsche Start-ups die Chance, mit ihren Produktideen an den geförderten Gemeinschaftsständen für junge, innovative Unternehmen in den Hallen 1 und 6 auf sich aufmerksam zu machen.

Die Aussteller sind entlang der Prozesskette der Getränkeherstellung rund um den Messepark angeordnet. Auch in neun Hallen bleibt die angenehme und für die BrauBeviale typische Atmosphäre erhalten und die Messe so kompakt, wie die Branche sie kennt.

Die Fachbesucher der BrauBeviale kommen aus dem technischen und kaufmännischen Management der Getränkewirtschaft – also aus Brauereien, Mälzereien, Betrieben, die Wässer, Erfrischungsgetränke, Säfte und Spirituosen herstellen oder abfüllen, Wein- und Sektkellereien, Molkereien, aus Marketing, Handel und Gastronomie. Zuletzt reisten sie aus 132 Ländern an, neben Deutschland vor allem aus Italien, der Tschechischen Republik, der Schweiz, Österreich und Russland.

Leitmotiv: Zukunftsfähigkeit der Getränkebranche

Das gesamte aktuelle Triple der BrauBeviale – 2018, 2019, 2020 – hat sich ein zentrales Leitmotiv auf die Fahnen geschrieben: die Zukunftsfähigkeit der Ausrüster und Zulieferer sowie der Getränkehersteller und des Handels. Sie alle, unabhängig von der Größe des Unternehmens, stehen vor großen Herausforderungen – teils betreffen sie spezifische Fragen des Marktes, teils aber auch gesamtgesellschaftliche und gesamtwirtschaftliche Aspekte. Die BrauBeviale als Plattform der Branche sieht sich als Impulsgeber für Austausch und Innovation rund um zukunftsrelevante Themen – sowohl im Fachangebot als auch im Rahmenprogramm.

Information, Inspiration und Austausch – das Rahmenprogramm

Wichtige Bausteine für Getränkehersteller in Zukunft sind unter anderem Weiterbildung und neue Geschäftsfelder. Bereits am Vortag der Messe können Besucher dazu an einem von zwei Symposien teilnehmen: Beim Export Forum German Beverages geht es um die unterschiedlichen Facetten des Exports als strategisches Geschäftsfeld für deutsche Getränkehersteller. Das Forum bietet spezifische Markt-Analysen und –Insights und stellt eine neutrale Plattform für den konstruktiven Erfahrungsaustausch von Exportspezialisten rund um deutsche Getränke dar. Bereits zum siebten Mal findet das European MicroBrew Symposium der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) statt, das sich vor allem auf technische Aspekte der Craft Beer Produktion konzentriert und sich somit an internationale Craft Brewer und Brewpub-Betreiber wendet.

Das offene Forum BrauBeviale ist in Halle 1 mitten im Messegeschehen platziert, das Programm erstreckt sich von aktuellen Marketing-Aspekten,  außergewöhnlichen Unternehmenskonzepten und Hidden Champions im Getränkemarkt über die digitale Entwicklung der Getränkebranche und Automatisierung bis zum Thema Klima und seine Auswirkungen auf die Rohstoffe sowie Unternehmertum und Aus- und Weiterbildung. Auch im Programm: zwei Hot Topics on Stage, bei denen führende Interessenvertreter Stellung beziehen und den Dialog suchen zu aktuellen Branchenthemen. Diese sind „Was ist dran am Pfand?“ und „Mineralwasser – Problemfall statt Genuss?“. Herausragende Preisverleihungen wie der „Deutsche Hopfenchampion“ oder der World Beverage Innovation Award runden das Programm ab.

Auch im Forum: die Eröffnung am ersten Messetag mit der Verleihung des Bayerischen Bierordens und der Keynote des Humangenetikers Prof. Dr. Markus Hengstschläger von der Medizinischen Universität Wien: „Die Zukunft kommt so oder anders: vorbereiten müssen wir uns auf beides.“ Der vielfach ausgezeichnete und international anerkannte Wissenschaftler und Bestsellerautor spricht über den permanenten Wandel, dem die Gesellschaft heute untersteht und wie wichtig es dabei ist, seine Talente zu nutzen.

Die Vielfalt der Getränkewelt können Messebesucher in der Craft Drinks Area in Halle 6 erleben: An acht Bars finden unabhängige Verkostungen von Bierspezialitäten, alkoholfreien und -reduzierten Bieren, handwerklich hergestellten Spirituosen wie Gin, Whisk(e)y, Wodka, Rum oder Bränden, von  Mineral- und Heilwässern sowie anderen alkoholfreien Getränkespezialitäten statt. Außerdem kann man die Auswirkung des Glases auf das sensorische Erlebnis testen. Täglich zwischen 16:00 und 18:30 Uhr wird das rauchige Kellerbier „Kaminfeuer“ vorgestellt – das Siegerbier des zweiten Hobbybrauerwettbewerbs von Maisel&Friends und BrauBeviale. Knapp 10.000 Teilnehmer besuchten im vergangenen Jahr die Craft Dinks Area.

Auch Kleinst- und Kleinbrauereien sowie Heim- und Hobbybrauer finden ihren Platz am „Stammtisch der Branche“: In Halle 6 bietet brau@home samt Areal für Schaubrauen und mit Kurzvorträgen in der Speakers‘ Corner eine zentrale Anlaufstelle. Hier stehen kompetente Ansprechpartner mit fachlichem Rat zur Verfügung. In Halle 9 wartet der Themenpavillon Artisan und Craft Beer Equipment mit Anlagen, Ausstattung und Zubehör speziell für kleinere Brauereien auf.

Nicht von der BrauBeviale wegzudenken ist der European Beer Star. Die Preisverleihung findet traditionell am zweiten Messetag statt. Als einer der bedeutendsten Bierwettbewerbe weltweit bricht er immer neue Beteiligungsrekorde. Ins Leben gerufen wurde er von den Privaten Brauereien, dem ideellen Träger der Messe, dem deutschen und dem europäischen Dachverband. Das Besondere bei diesem Wettbewerb: Auch Messebesucher können sich noch aktiv als Jury betätigen: Am ersten Messetag wählen sie aus den Goldmedaillengewinnern ihr Lieblingsbier, den Consumers‘ Favourite 2019 in Gold, Silber und Bronze.

Die BrauBeviale ist eine ganzheitliche Messe für die Getränkeindustrie. Getränke müssen nicht nur hergestellt, sondern auch abgefüllt und verpackt werden. Interessante Beispiele für Verpackungsinnovationen sind die Gewinner des World Packaging Awards, die auf der Sonderschau Innovative Getränkeverpackungen der World Packaging Organization (WPO) zu sehen sind.

Beviale Family: das internationale Branchen-Netzwerk

Nicht nur bei der BrauBeviale in Nürnberg, seit einigen Jahren auch weltweit ist die NürnbergMesse Impulsgeber und Plattform für die Getränkeindustrie. Zur internationalen Produktfamilie Beviale Family gehören mittlerweile sechs eigene Veranstaltungen und fünf Partnerveranstaltungen. Das jüngste Familienmitglied ist die Beviale Mexico, die Ende Juli 2020 erstmals in Guadalajara stattfinden wird – eine ganzheitliche Getränkemesse für Mittel- und Lateinamerika, die alle Segmente abgedeckt – alkoholfreie wie alkoholische Getränke, sowie flüssige Milchprodukte, also Wasser, Softdrinks, Saft, Bier, Wein und Destillate, speziell in Mexiko Tequila oder Mezcal. Über 124 Millionen Einwohner mit einer guten Konsumentwicklung machen diesen Markt attraktiv für Getränkehersteller. Die Beviale Family präsentiert sich mit einem eigenen Stand im Eingang NCC Mitte.

Globaler Getränkekonsum mit positiven Prognosen

Der weltweite Konsum verpackter Getränke betrug rund 947 Mrd. Liter im Jahr 2018. An der durchschnittlichen Wachstumsrate von rund drei Prozent jährlich halten die Experten in ihren Prognosen auch in diesem Jahr fest. Maßgeblich beteiligt am globalen Anstieg in den kommenden fünf Jahren werden laut Experten die Regionen Naher Osten/Afrika (gut 32 Prozent) und Asien/Pazifik mit China und Japan (rund 22 Prozent) sein. Auch für Europa sehen die Voraussagen ein Wachstum vor: rund 8 Prozent in Westeuropa und sogar gut 12 Prozent in Osteuropa. Das Verhältnis von alkoholfreien zu alkoholhaltigen Getränken betrug auch im Jahr 2018 weltweit gesehen etwa 70 zu 30 Prozent (Euromonitor International 2019).

In Deutschland nahm der Getränkeverbrauch (inklusive Kaffee, Tee und Milch) im Jahr 2018 etwas zu: Gut 762 Liter trank jeder Deutsche im Durchschnitt, das sind gut zwölf Liter mehr als im Vorjahr. Ausschlaggebend für den höheren Verbrauch ist vor allem der Konsum von alkoholfreien Getränken, und zwar von Erfrischungsgetränken (plus sieben Liter) und Wässern (plus drei Liter). Einen leichten Anstieg verzeichnete auch Bier mit knapp einem Liter, sowie Kaffee mit zwei Litern. Der Konsum von alkoholfreien Getränken gesamt ist bei dieser Bilanz im Jahr 2018 von 296 (2017) auf 309 Liter pro Kopf angestiegen. Keine Veränderung hingegen bei den alkoholischen Getränken insgesamt: die Deutschen tranken gleichbleibend 131 Liter pro Kopf (Verbände der Getränkeherstellung).

Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen mit schwächerem Wachstum

Nach Zahlen des VDMA Fachverbandes Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen schnellte der Produktionszuwachs 2018 um 8 (Vorjahr 4,8) Prozent auf 15,2 (14,0) Milliarden Euro hoch. Auf den Sektor Verpackungsmaschinen, der Getränkeverpackungsmaschinen einschließt, entfielen 7,1 (6,6) Milliarden Euro Produktionswert.

Die weltweite Vorrangstellung der rund 600 deutschen Anbieter belegt der auf 9,0 (8,5) Milliarden Euro gestiegene Exportwert dieses Fachzweiges. Nach Schätzungen des VDMA Fachverbandes sind das 22 Prozent des 42,5 Milliarden Euro umfassenden Welthandels mit Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen. Stärkste Abnehmer sind die Länder der Europäischen Union vor den USA und China.

Im Bereich Verpackungsmaschinen erreichte der Exportwert im vergangenen Jahr 5,8 (5,5) Milliarden Euro; das sind 27 Prozent des auf 21,3 Milliarden Euro (Stand 2018) geschätzten Welthandels. Deutschland liegt damit wie bisher vor Italien mit 25 Prozent und China mit 6 Prozent Anteil.

Die im Jahresverlauf 2019 aufgrund von politischen und wirtschaftlichen Krisen mehrmals gesenkten Prognosen für den Welthandel wirken sich auch auf den Maschinenbau aus. Nach derzeitigem Stand geht der VDMA Fachverband für 2019 von höchstens 2 Prozent Produktionsplus aus. Generell werden die Zukunftsaussichten der Branche positiv gesehen. Die Weltbevölkerung wächst, Wohlstand in bevölkerungsstarken Ländern sowie die Urbanisierung nehmen zu und damit der Konsum verarbeiteter und verpackter Getränke sowie Nahrungsmittel. 

Über die BrauBeviale

Die BrauBeviale ist eine der wichtigsten Investitionsgütermessen für die Getränkewirtschaft weltweit. Drei Tage lang präsentieren im Messezentrum Nürnberg internationale Aussteller ein umfassendes Angebot rund um die gesamte Prozesskette der Getränkeproduktion: Rohstoffe, Technologien, Komponenten, Verpackung und Marketing. Die Besucher kommen aus dem technischen und kaufmännischen Management der europäischen Getränkewirtschaft, sowie aus Handel und Gastronomie. Abgerundet wird das Fachangebot durch ein attraktives Rahmenprogramm, das Trendthemen der Branche aufgreift, vorstellt und diskutiert. Zentrales Thema: Die Zukunftsfähigkeit der Getränkebranche. Weitere Highlights: Das Forum BrauBeviale, die Craft Drinks Area sowie zahlreiche Themenpavillons. Die gewohnt familiäre Atmosphäre macht die BrauBeviale auch 2019 wieder zum „Stammtisch der Branche“. Ideeller Träger der BrauBeviale sind die Privaten Brauereien Bayern. Die BrauBeviale ist Mitglied der Beviale Family, dem globalen Netzwerk von Veranstaltungen rund um die Herstellung und Vermarktung von Getränken. 

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